09.01.2012

Auf den Euro kommt es an

Gab es nicht einmal eine Finanzkrise? Irgendwie scheint sie verschwunden zu sein. Weihnachten und das Schicksal des Bundespräsidenten interessierten mehr als Griechenland, Italien und der Euro.

Doch die Finanzkrise ist keineswegs ausgestanden. Längst ist klar, dass Griechenlands Sparbemühungen nicht ausreichen, die Griechen selbst sprechen von der Rückkehr zur Drachme. Ungarn steht vor der Staatspleite, könnte österreichische Geldgeber in den Abgrund reißen.

Deshalb beginnt die erste Arbeitswoche der Kanzlerin mit dem Besuch von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Merkel wie ihr Gast wissen: Nur wenn sie an einem Strang ziehen, lässt sich die Euro-Krise bewältigen.

So schlimm manche innenpolitischen Entwicklungen auch sind: 2012 wird das Schicksalsjahr des Euro – und damit auch das Schicksalsjahr für unsere Arbeitsplätze und Staatsfinanzen.

(BILD)


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